Herzlich Willkommen im Heilbad Warmbad

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Wärmste Thermalheilquelle und ältestes Bad Sachsens

Das Heilbad Warmbad

Heilbad Warmbad

Der Kurort Warmbad, Ortsteil der Bergstadt Wolkenstein, empfängt Sie in landschaftlich reizvoller Lage im Herzen des Mittleren Erzgebirges. Seit der Entdeckung der Warmbad-Quelle im 14. Jahrhundert kann der Kurort auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.

Warmbad hat sich zu einem modernen Gesundheits- und Wellnesszentrum entwickelt, in dem sowohl Tagesgäste, Gesundheits- und Wellnessurlauber, als auch ambulante und stationäre Kurgäste Ruhe, Erholung und Genesung finden.

In Warmbad empfängt Sie eine moderne Rehabilitatonsklinik, ein idyllischer Kurpark mit See und Konzertplatz, verschiedene Gastgeber und das Herzstück des Kurortes - die Silber-Therme Warmbad.

Informationen zu einem Kuraufenthalt, Übernachtungsmöglichkeiten oder einem Wellness- oder Gesundheitsurlaub im Kurort Warmbad erhalten Sie im
Kur- & Gästeservice unter 037369-15115.

Geschichte

Die Thermalquelle von Warmbad bei Wolkenstein wurde im Mittelalter entdeckt, wahrscheinlich bei bergmännischen Schürfarbeiten. Sie stellt damit die älteste und wärmste, noch balneologisch genutzte Thermalquelle in Sachsen dar. Im Folgenden werden die wichtigsten Entwicklungsetappen und prägenden Ereignisse für die Thermalquelle und den Betrieb des Heilbades aufgeführt.

1200

Die Herren von Waldenburg erschließen sich die Herrschaft Wolkenstein.

1293

Unarg von Waldenburg verspricht in einer Urkunde dem Kloster Nimbschen bei Grimma den Bergzehnten von seinen Bergwerken in der Herrschaft Wolkenstein – ein Indiz für die bereits zu dieser Zeit vorhandene Bergbautätigkeit.

14. Jh.

Die Quelle ist vermutlich beim Schürfen nach Silbererzen entdeckt worden. Das Berggebäude „Palmbaum“ zwischen Warmbad und Gehringswalde beispielsweise gehörte zu den bedeutendsten Silbergruben des Wolkenstein-Marienberger Bergreviers. Der Verweis auf das Jahr 1385, an einem Altarbild dargestellt, kann nicht bewiesen werden.

1484

Urkundliche Ersterwähnung des Ortes als „warmbate zu wulkenstein“

1505 – 1536

Auf Gesuch des Herzog Heinrich (seit 1505 in Besitz der Ämter Freiberg und Wolkenstein) kamen etliche Bergmeister nach Warmbad, um über eine Befestigung der Quelle zu beratschlagen. Unter Paul Salzberger, damals Bergmeister in Buchholz, wurde die Quelle beständig gefasst, das Wasserbett der Quelle tiefer gelegt und das Dach des Badehauses ausgebessert.

1571

Kurfürst August (Sohn von Herzog Heinrich) erteilte dem Bergwerksverwalter Martin Planer den Auftrag die Qualität der Quelle noch einmal zu verbessern. Als Spezialist für Wasserbau ließ Planer einen Abflussstollen bauen, wodurch es gelang das kalte Oberflächenwasser abzuleiten. Infolgedessen stieg die Temperatur der Quelle merklich an.

1656

Verarmt durch die Drangsale des 30-jährigen Krieges verkaufte der Besitzer, der Frauensteiner Pfarrer Jacob Süß, Warmbad an Dr. August Hauptmann und Amtsschösser Heinrich Schrey. Diese machten es sich zur Aufgabe dem Bade zu neuer Blüte zu verhelfen.

1661

Zum Schutz der Quelle verbot der sächsische Kurfürst Johann Georg II. das Schürfen und Bergbauen in einem Umkreis von 150 Lachtern (300 m) um die Quelle.

1671

Das eigens für die Kurfürstin Magdalena Sybilla errichtete Fürstenbad, direkt neben der Quelle, wurde eingeweiht.

1721

Ein schweres Unwetter mit heftigen Regengüssen zerstörte beinahe den gesamten Gebäudebestand Warmbads, darunter auch das Fürstenbad.

1765

In Dresden erfolgte die erste chemische Quellenanalyse der Warmbader Thermalheilquelle.

1789/90

Nachdem die Weichen für die Instandsetzung des Bades endlich gestellt waren, begann der neue Besitzer, Kobaltinspektor Johann Gottlieb Scheffler, sofort nach Erwerb mit den Reparaturarbeiten. Es gelang den Quellstollen vom Mundloch bis zu seinem Ende über eine Länge von 192 1/8 Lachter (485 m) wieder benutzbar zu machen und dauerhaft wiederherzustellen.

1791

Anlässlich des geplanten Kuraufenthaltes der sächsischen Kurfürstin Maria Amalia Augusta wurde ein neues Badehaus errichtet und eingeweiht, das jedoch durch ein erneutes Unwetter im gleichen Jahr teilweise wieder zerstört wurde.

1810 – 1919

Nach dem Übergang in den Besitz der Familie Uhlig wandelte sich Warmbad hin zu einem bürgerlichen Bad.

1860/61

Durch eine Neufassung der warmen Quelle gelang es den Zutritt kalten, „wilden“ Wassers von den warmen Quellen abzusondern und dadurch eine dauernde Temperatur von 29°C zu erreichen. Um die Quelle errichtete man ein neues, achteckiges Brunnenhaus mit einem Zeltdach und baute eine verbesserte Wasserhebevorrichtung.

1895

Erstmalig wurde begonnen das Warmbader Thermalwasser „Warmbader Sprudel“ für Haustrinkkuren und zu Versandzwecken in Literflaschen aus Glas abzufüllen. Nach schwankenden Erfolgen kam der Versand schließlich 1944 zum Erliegen. Bereits im 17. Jahrhundert hatte Warmbad Braurecht erlangt und brachte das mit Quellwasser gebraute Bier als „Medizinaltrunk“ in den Handel.

1908

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man begann eine heilende Wirkung radonhaltigen Wassers zu erkennen bzw. zu vermuten, wurde auch die Warmbader Quelle auf Radioaktivität untersucht. Professor Schiffner von der Bergakademie Freiberg ermittelte bei seiner Analyse einen Wert von 3,2 Mache-Einheiten (ME). Die damals in der Bäderheilkunde zur Angabe der Radon-Konzentration verwendete Maßeinheit entspricht 13,5 Becquerel/Liter (Bq/l). Die Akratotherme in Warmbad weist eine geringe Radioaktivität auf.

1913

Die Verordnung Nummer 104 des Königreiches Sachsen legte einen etwa 300 m breiten Streifen entlang des „Neugeboren-Kindlein- Flachen“ als Quellschutzzone fest. Offensichtlich flossen in diese Schutzgebietserklärung schon Erkenntnisse über die Quellent- stehung mit ein. So wurde der „Neugeboren-Kindlein-Flache“ als Quellgangsystem erkannt und man ging davon aus, dass Ober-flächenwasser der Quelle zufließt.

1938

Prof. Haupt aus Bautzen erstellte die erste exakte Analyse der Warmbader Mineralquelle.

1947 – 1954

Beginn des Uranerzbergbaus im ehemaligen Bergbaurevier Marienberg. Diese intensiven bergbaulichen Tätigkeiten in den nahe gelegenen Revieren „Palmbaum“, „Himmelreich“ und „Lauta“ der damaligen SAG Wismut, Objekt 05 wirkten sich nachhaltig negativ auf die Thermalheilquelle aus. Ein Temperatursturz bis auf 7,2 °C war die Folge.

1949

Übernahme der Thermalheilquelle und der Kureinrichtungen durch die SV Wismut, welche den Ausbau zum Bergarbeitersanatorium veranlasste

1952 – 1956

Umfangreiche bergbautechnische Sanierungsmaßnahmen in den vorweg genannten Revieren durch die SDAG Wismut führten zur allmählichen Erholung der Thermalquelle und einem damit verbundenen Temperaturanstieg.

1973/74

Weitere Sanierungsmaßnahmen, insbesondere Verwahrungsarbeiten an verschiedenen Schächten der obengenannten Reviere, durch den VEB Bergsicherung Schneeberg verminderten nochmals das Qualitätsrisiko für die Thermalquelle

1979

Der Rat des Bezirkes Karl-Marx-Stadt beschloss eine neue „Schutzgebietserklärung für die natürlichen Heilmittel von Warmbad“. Diese Schutzzonenfestlegung hat bis heute Gültigkeit.

1994

Gründung der Kurgesellschaft Warmbad mbH durch die Gemeinden Gehringswalde und Hilmersdorf sowie die Stadt Wolkenstein

1995

Übernahme der Thermalheilquelle durch die Kurgesellschaft Warmbad mbH. Diese veranlasste eine umfangreiche Sanierung des Ablaufstollens.

1997

Prädikatisierung Warmbads als „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“ laut Sächsischem Kurortgesetz als erster neu prädikatisierter Kurort in Sachsen. Einweihung der neu errichteten Knappschafts-Klinik Warmbad

1999

Eröffnung des neuen Trinkpavillons im Kurpark

2000

Inbetriebnahme der Silber-Therme Warmbad als Kurmittelhaus

2001

Einweihung des sanierten Quellhauses

2002

Inbetriebnahme des Seniorenpflegeheims "Katharinenhof".

2003

Nutzung des Hauses bis 2013 als Kurparkhotel "Brunnenfee", seit 2014 Seniorenresidenz Servicewohnen.

2004

Erweiterung der Silber-Therme um den Wellness-Bereich "Jungbrunnen".

2014

Eröffnung des **** Hotel- und Gesundheitsresorts "Santé Royale".

2015

Eröffnung Trinkbrunnen im Foyer der Silber-Therme.

2016

Nach dem Prädikat "Ort mit Heilquellenkurbetrieb" dürfen wir uns jetzt Staatlich anerkanntes Heilbad nennen.
Erweiterung der Silber-Therme um Ruhebereich über 2 Etagen.

Thermalheilquelle

Wo wird das Thermalheilwasser eingesetzt?

Alle Becken der Silber-Therme sind mit dem Thermalwasser gefüllt. Auch nach dem Saunagang können Sie sich im Kaltwasserbecken oder unter den Duschen mit Thermalwasser abkühlen.

Trinkkur

Die Trinkkur ist die älteste Kuranwendung der Menschheit. Dabei nimmt man über einen längeren Zeitraum Heilwasser zu sich, wie der Deutsche Heilbäderverband in Berlin erläutert. Dem Verband zufolge empfiehlt sich eine solche Kur zwei- bis dreimal im Jahr.

Indikation

Das Thermalwasser dient zur unterstützenden Behandlung bei Osteoporose, zur Spülung bei chronischen Nieren- und Harnwegserkrankungen wie Harnsteindiathese und zur Kariesprophylaxe.

Gegenindikation

Das Wasser sollte nicht bei schweren Nierenerkrankungen, ausgeprägter Herzschwäche, sowie ausgeprägten Oedemen (Flüssigkeitseinlagerung im Weichteilgewebe) angewendet werden.

Dosierung

  • zur Prophylaxe und Therapie von Osteoporose: über den Tag verteilt etwa 1,5l trinken
  • bei urologischen Indikationen: über den Tag verteilt mindestens 1,5l trinken
  • zur Kariesprophylaxe: über den Tag verteilt etwa 0,4 - 0,5l trinken
Das Heilwasser muss jeden Tag zum gleichen Zeitpunkt getrunken werden!

Stand: Februar 2013

 Analyse des Warmbader Heilwassers

Trinkbrunnen

Probieren Sie unser Warmbader Thermalheilwasser am Trinkbrunnen im Foyer der Silber-Therme oder im Trinkpavillion!

Für alle Gäste sprudelt im Foyer der Silber-Therme Warmbad das Thermalheilwasser aus dem neuen Trinkbrunnen.

Die Brunnenanlage im Kurpark von Warmbad lädt zu Trinkkuren mit dem "staatlich anerkannten Heilwasser" der ältesten und wärmsten Thermalheilquelle in Sachsen ein.
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